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So halten Dauerwelle und Locken

Es gibt mittlerweile unglaublich viele Frisurentrends, doch eine Frisur wird wohl immer ein absoluter Renner bleiben: Die Dauerwelle. Sehr viele Frauen träumen von einer prachtvollen Lockenmähne, doch nur die wenigsten von ihnen dürfen sich über eine natürliche Lockenpracht freuen. Bei den meisten Frauen ist es doch eher so, dass sich die mühsam eingedrehten Locken schon nach kurzer Zeit wieder aushängen und in fransige Strähnen verwandeln. Mit der richtigen Pflege muss das aber nicht sein. Grundsätzlich stehen Ihnen verschiedene Wege offen, wie Sie Locken in Ihr Haar zaubern können. Welche dies sind und worauf Sie dabei achten sollten erfahren Sie hier.

Die chemische Dauerwelle

Die chemische Dauerwelle ist die wohl am häufigsten gewählte Methode, um Locken in selbst glattes Haar zu bekommen. Grundsätzlich erfolgt die Dauerwelle in drei Schritten. Zunächst wird das feuchte Haar auf Lockenwickler gewickelt. Danach trägt der Friseur ein Wellmittel auf das Haar auf, welches die Schwefelbrücke des Haars aufbricht. Diese ist normalerweise dafür zuständig, dem Haar seine Stabilität zu geben. Durch das Wellmittel wird das Haar jedoch flexibel und leicht formbar. Hat sich das Haar optimal um die Wickler gebogen, kommt ein Fixierer zum Einsatz, der dafür sorgt, dass sich neue Schwefelbrücken im Haar bilden. Dadurch bleibt die künstlich herbeigeführte Haarkrümmung dauerhaft erhalten.

Damit die Locken nach einer chemischen Dauerwelle möglichst lange halten, gibt es einige Punkte, die Sie zwingend beachten müssen. So sollten Sie in den nächsten zwei Wochen beispielsweise nach Möglichkeit nicht am Haar ziehen und etwa nicht zur Haarbürste greifen. Dadurch würde die Sprungkraft viel zu schnell verloren gehen. Außerdem sollten Sie während dieser Zeit keine Haarkur anwenden und auch auf diverse Stylingprodukte verzichten, wie etwa Schaumfestiger oder Haarspray. Diese würden das Haar unnötig beschweren, wodurch es sich umso schneller aushängen würde.

Alkalische oder saure Dauerwelle, was ist besser?

Ob eine Dauerwelle nun alkalisch oder sauer ist, wird durch ihren pH-Wert bestimmt. Der pH-Wert einer alkalischen Dauerwelle liegt für gewöhnlich zwischen 7,1 und 9. Sie kommt bei normalem oder coloriertem Haar zum Einsatz, findet aber auch bei feinem und widerspenstigem Haar Anwendung. Daneben gibt es auch spezielle schwach basische Dauerwellen, deren pH-Wert nur minimal über 7 liegt. Bei einer sauren Dauerwelle liegt der pH-Wert zwischen 6 und 6,9. Durch eine solche Dauerwelle werden die Haarschuppen nur minimal geöffnet, was entsprechend schonender für das Haar ist. Somit ist eine saure Dauerwelle auch hervorragend für feines oder empfindliches Haar geeignet.

Dauerwelle bei sehr langem Haar

Eine Dauerwelle ist eine Behandlung, die, wenn sie professionell von einem guten Friseur durchgeführt wird, normalerweise nicht gerade preisgünstig ist. Deshalb will sie auch gut überlegt sein. Viele Frauen mit besonders langem Haar stellen sich oftmals die Frage, ob auch sie sich eine Dauerwelle machen lassen können. Grundsätzlich würde natürlich nichts dagegen sprechen. Allerdings ist bei einer Haarlänge ab etwa 30 Zentimetern davon abzuraten, da alleine das Eigengewicht der Haare die Locken viel zu schnell aushängen würde.

Prachtvolle Locken ganz ohne Chemie

Schon lange ist bekannt, das eine chemische Dauerwelle nicht unbedingt gesund für das Haar ist. Der natürliche Schutz des Haars wird gestört, die Haarstruktur verändert. Schnell kann es – vor allem bei mangelnder Pflege – stark austrocknen und strohig werden, wodurch es auch schnell brüchig wird. Um dies zu vermeiden können Sie allerdings auch zu speziellen Pflegeprodukten greifen, die etwa Ihr Haar mit Keratin und Kollagen versorgen und ihm Feuchtigkeit und wichtige Pflegestoffe zuführen.

Eine wesentlich schonendere Alternative sind hingegen Locken, die ganz ohne Chemie entstehen. Alles, was dafür notwendig ist, sind ein paar Stunden Zeit. Wickeln Sie Ihr Haar nach der Wäsche auf Lockenwickler oder Papilloten auf und belassen Sie dies für einige Stunden, am besten sogar über Nacht.

Sollten Sie Ihre Locken wesentlich schneller haben wollen, dann können Sie auch zu einem Lockenstab greifen. Idealerweise wählen Sie einen Lockenstab, der über eine Keramikbeschichtung verfügt. Dieser ist besonders schonend für das Haar, da die Hitze gleichmäßig an das Haar abgegeben wird. Hierbei sollten Sie unbedingt darauf achten, dass das Haar komplett trocken ist, um es nicht durch die Hitze des Lockenstabs regelrecht zu kochen. Wenn Sie das Haar zuvor föhnen, bringen Sie noch mal zusätzlich etwas Schwung und Spannkraft in das Haar, wodurch die Locken anschließend umso länger halten.

Zwar bedarf dies etwas Übung, doch wenn Sie die Locken nur sehr vorsichtig vom Lockenstab schieben, anschließend feststecken und so auskühlen lassen, ohne die Locke zu öffnen, hält sie wesentlich länger. Für eine noch längere Haltbarkeit sorgt sogenannter Sprühfestiger, der vor der Anwendung des Lockenstabs in das Haar gesprüht wird.


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